Stress & Burnout Prävention

Definition

Für den Begriff Burnout (engl. burn out = ausgebrannt) gibt es bis heute keine einheitlich allgemeingültige Definition. Für die Einen ist es ein Krankheitszustand, für die Anderen ein Synonym für Belastungssyndrom oder ein Mode-Wort für depressive Verstimmungen und Erkrankungen. Mit dem Begriff Burnout wird gleichermaßen ein Symptomkomplex beschrieben, der Prozess des Burnout oder auch der Endzustand des Prozesses selbst. 

Für mich beschreibt Burnout einen Zustand bzw. schleichenden Prozess, beim dem es sich um eine sowohl körperliche als auch emotionale und geistige Erschöpfung handelt, bei der die Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Erschöpfungszustand (Prozess) abnimmt. Diese Erschöpfung kann Ihren Ursprung sowohl in beruflicher, alltäglicher Belastung im Haushalt oder anderweitiger Überlastung bei der Lebensbewältigung haben und wird meist durch Stress (innerer oder äußerer Natur) ausgelöst. Es trifft Menschen jeden Alters und neben dem Businessbereich genauso den Privatbereich (Kinder im Schulstress, Mütter die zur überforderten Familienmanagerin werden, alleinerziehende Eltern u.v.m.). Die Fähigkeit der Stressverarbeitung und -bewältigung lässt mit zunehmendem Erschöpfungsprozess immer mehr nach, so dass sich der Mensch schnell in einem Teufelskreis befindet aus dem er meist ohne Hilfe nicht mehr selbst aussteigen kann. Am Ende des Burnoutprozesses steht der völlige nervliche und oft auch körperliche Zusammenbruch, mit dem eine absolute Leistungsunfähigkeit einhergeht.

Ein Burnout kommt nicht plötzlich sondern entwickelt sich mindestens über Monate, oft sogar über Jahre hinweg. Erste Signale werden leider allzu oft übergangen und im weiteren Prozess wird es immer schwieriger, die eigene Situation und den eigenen Zustand zu beurteilen. Belastungsgrenzen werden nicht mehr rechtzeitig erkannt, Prioritäten entgegen der aktuellen Tagesform (aktuellem konditionellen Zustand) gesetzt und das Gleichgewicht zwischen Tun und Lassen (Work-Life-Balance) gerät immer mehr durcheinander.  

Raus aus dem Hamsterrad

  • Wenn wir merken, dass unser Stresspegel und unsere innere Anspannung steigt, unser Immunsystem herunterfährt und wir immer öfter das Gefühl haben einfach nicht mehr zu können, suchen wir oft im Außen nach Entspannungsmethoden - der Markt ist voll davon. Wir benutzen unsere Willenskraft und melden uns in diversen Kursen an, bemühen uns und strengen uns an, endlich wieder entspannen zu können und Ruhe zu finden. Das Ergebnis ist leider, dass unser inneres Spannungspotential dabei meist noch mehr steigt. Warum ist das so? Wenn der Körper ein bestimmtes Spannungslevel erreicht hat, ist der Adrenalinspiegel latent erhöht, was den Körper in Anspannung hält. Entspannung durch Ruhe und harmonisierende Entspannungsmethoden ist rein physiologisch dann kaum noch möglich.                                                     

  • Es muss also erstmal ein anderer Weg eingeschlagen werden. Es ist nötig, dass wir unsere unbewussten Faktoren, die Faktoren die hinter unserem Stress stehen, die eigentliche Problematik betrachten. Das was in uns ist, das was in uns in Resonanz geht mit den Situationen, die den Stress in uns auslösen. Hier spielen oft Selbstzerstörungsprogramme durch eigene Gedankenkonstrukte, Überzeugungen, die uns durch familiäre und gesellschaftliche Konditionierungen auferlegt worden sind, ungelöste Konflikte, krankmachende Muster, negative Erfahrungen aus der Kindheit, das unbewusste Streben nach Anerkennung und Bestätigung und viele unbewusste Faktoren mehr, eine große Rolle.        

  • Unser Unterbewusstsein steuert (siehe Eisbergmodell) unser Wohlbefinden und Unwohlsein in den Situationen, in die wir uns begeben. Das erklärt auch, warum dieselbe Situation bei Person A immensen Stress auslöst und Person B vollkommen ruhig bleibt. Bei Person B läuft kein Programm im Unterbewusstsein, das mit der Situation in negative Resonanz geht. Wir bemerken also, dass der Schlüssel zur Entspannung im Unterbewusstsein liegt. Doktert man mit Stressbewältigungsmethoden am Burn-Out-Syndrom herum, ohne die wirkliche Ursache, die immer im Unterbewusstsein liegt, zu bearbeiten, kann man sich vorstellen dass die "Rückfallraten" nach diesen Methoden sehr hoch sind. Wenn wir die eigentliche Problematik, die Ursache beseitigen und die unterbewussten Stressfaktoren loslassen, können wir ganz egal unter welchen äußeren Umständen in unserer Kraft bleiben und Stressfrei durchs Leben gehen. Dann erst haben auch Entspannungsmethoden wieder wirklich Erfolg.

  • Präventionsberatung und Coaching

Bei der Stress- und Burnout Präventionsberatung arbeite ich mit Menschen mit unterschiedlichsten Stress- und Spannungslevel. Ich biete Stress- und Burnout Einzelberatungen sowie Workshops und Seminare im Privat- und auch im Businessbereich an. Hier gehts zum meinen Angeboten im Bereich Stress- und Burnoutprävention.

  • Kontakt

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